Parks, Pils, Party sind natürlich nicht alles in Dortmund.
Aber Kohle und Stahl spielen längst nicht mehr die erste Geige an der Ruhr.

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Dortmund ist zur grünen Dienstleistungsstadt geworden!

Handel, Banken und Versicherungen bestimmen das Wirtschaftsleben und natürlich auch die Universität mit dem Technologiepark und den vielen IT- Firmen, die sich dort angesiedelt haben. Die Brauereien wären noch zu nennen und die wachsende Zahl an Logistik-Firmen, die hier tätig sind.

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Wussten Sie schon, dass ...
tl_files/bilder/allgemein/pfeilrechts16wg.gif in Dortmund schon seit vielen Jahren keine Kohle mehr gefördert wird?
tl_files/bilder/allgemein/pfeilrechts16wg.gif Dortmund vor allem eine Dienstleistungsstadt ist?
tl_files/bilder/allgemein/pfeilrechts16wg.gif Dortmund zu 50 Prozent aus Grünflächen besteht?
tl_files/bilder/allgemein/pfeilrechts16wg.gif Dortmund ein kulturelles Zentrum der Region ist?


Dortmund multikulturell

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Ausländer werden in Dortmund schnell heimisch. Warum das so ist?

Von Anfang an war Dortmund ein Treffpunkt der Kulturen. Als im 19. Jahrhundert aus der verschlafenen Kleinstadt in wenigen Jahren eine Industriemetropole wurde, kamen die Leute aus ganz Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern hierher, um ihr Glück zu machen. Und das wiederholte sich nach dem zweiten Weltkrieg noch einmal, als die florierenden Industriebetriebe Arbeiter aus der ganzen Welt anwarben.

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In Dortmund müssen sie keine Reise unternehmen, wenn Sie türkisch oder chinesisch essen, koreanische oder italienische Musik hören oder griechische und arabische Spezialitäten einkaufen wollen. Nicht nur die Bundesligamannschaft von Borussia 09, auch jeder kleine Verein ist hier multikulturell besetzt ...


Sport und Unterhaltung

Da ist natürlich an erster Stelle der Fußball zu nennen: Unser Bundesliga-Team BVB 09 ist in Dortmund von großer Bedeutung, 2011 ist der BVB mit seinen ganz jungen Spielern umjubelter Deutscher Meister geworden; 2012 hat er sogar das Double geschafft: Deutscher Meister und Pokalsieger!

Das Westfalenstadion ist inzwischen ein Treffpunkt für alle, vom Zahnarzt bis zum Arbeitslosen. 2006 war hier wieder eine Fußballweltmeisterschaft zu sehen. Hier und in ganz Dortmund war die WM-Party 2006 ein riesengroßes Fest der Menschen aus vielen Ländern, ein begeisternder Teil des deutschen Fußball-Märchens!

1974 wurde das Westfalen-Stadion (das seit 2005 "Signal-Iduna-Park" heißt, aber für die Fans das Westfalen-Stadion geblieben ist) gebaut, auch zu einer Weltmeisterschaft. Damals gab es in Dortmund ein gigantisches Fest mit Fans aus Schottland, Holland, Brasilien und Zaire. Heute ist es mit fast 81.000 Plätzen das größte Stadion Deutschlands. Die großartige Konstruktion allein lohnt einen Besuch in einer der schönsten Fußballarenen der Welt. Richtige Fans stehen natürlich auf der Südtribüne, die Platz für fast 25.000 Stehplätze hat und damit die größte Stehplatztribüne Europas ist: Die "Gelbe Wand".

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Die richtigen Fans erkennt man an der "Kutte", der Jacke, die mit Clubabzeichen und Spielerunterschriften verziert ist. Und für die harten Fans zählt nur der BVB, egal wer kommt, das Stadion ist voll. Friedlich geht es in Dortmund zu, ohne Ärger und Gewalt, wie man es leider so oft beim Fußballl sieht.

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Aber natürlich gibt's auch andere Sportarten, die Internationalen Schachtage, eins der stärksten Turniere der Welt, das Leistungszentrum Rudern, Hockey, Eishallen, Billard und viele anderen Sportclubs. Im Moment eine Mode, das Klettern ....

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Tradition

Dortmund hat eine lange Tradition. Schon lange vor der Industrialisierung wurden hier Geschäfte gemacht. Ganz in der Nähe unserer Schule lag früher eine alte Kaiserburg, deshalb der Name "Burgtor". Dortmund liegt an einem der ältesten europäischen Handelswege, dem "Hellweg", heute einer der beliebtesten Einkaufsstraßen in Deutschland.
Aber immer noch findet man Spuren der alten Zeit in Dortmund!

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Einige der typischen westfälischen Wasserschlösser finden sich in Dortmund, aber natürlich auch alte Kirchen mit Bildern aus der Frührenaissance. Mitten in der Moderne freuen sich die Menschen über die Spuren der alten Zeiten. Leider wurden in Dortmund viele alte Gebäude durch den Bombenkrieg zerstört ...


Industrie als Museum

Es ist noch nicht lange her, dass man in Dortmund von der Schwerindustrie gelebt hat. Kohle, Stahl und Bier haben die Stadt reich gemacht. Und immer noch ist es für die Dortmunder seltsam, dass das alles plötzlich ein gigantisches Industriemuseum ist. Die Werkstore, die früher meist verschlossen waren, öffnen sich und man wandert durch die nun abgeschalteten Maschinen und Gebäude. Viele moderne Fabriken wurden demontiert und arbeiten nun in China, wo die Arbeitskraft billiger ist.

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Vielen Menschen macht das Angst: Womit sollen wir in Zukunft unser Geld verdienen? Aber die Industriemuseen ziehen auch Touristen aus aller Welt an. Viele Menschen sind fasziniert von den Domen des Industriezeitalters, von der Architektur und der perfekten Organisation der alten Industrie. Und es war natürlich eine harte, schmutzige Arbeit ....


Verkehr

Als Stadt im Zentrum der Bundesrepublik liegt Dortmund in einem Netz von Autobahnen, Kanälen und Eisenbahnlinien. Einen relativ großen Binnenhafen nutzen heute mehr die Ruderer als die Industrie. Ein modernes System von U- und S-Bahnen verkürzt die Wege auch in die Nachbarstädte. Mit dem Studentenausweis der Unis können Sie kostenlos bis nach Bochum, Essen und Düsseldorf und viele andere Städte in ganz Nordrhein-Westfalen fahren. Natürlich gibt es auch einen modernen Flughafen.

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Kultur und Nachtleben

Die einen zieht es in die Disko, die anderen ins klassische Konzert. Gemütliche Kneipen und die vielen internationalen Restaurants sind eine andere Alternative. Theater, Oper und Ballett gibt es natürlich, Biergärten, Straßenfeste und internationale Kulturtage weitere Angebote.

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Besondere Tipps für Studenten? Vielleicht die Seiten des FZW, die viele attraktive Partys und Events organisieren. Viele Veranstaltungtipps gibt es auch auf den offiziellen Seiten der Stadt Dortmund. Einige Tipps gibt es auch bei der Suchmaschine eventax oder im Veranstaltungskalender der TU Dortmund.

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Natürlich gibt es viele Biergärten und Straßencafés in den Parks und in der City. Vielleicht wissen Sie schon, dass die Arbeitszeiten in Deutschland zu den kürzesten der Welt gehören. Also müssen die Leute auch irgendwo bleiben ;-)


Parks und Grünanlagen

Die zahlreichen Parks und Grünanlagen bieten eine Menge Platz für Erholung. 50% von Dortmund sind Grünflächen. Hier geht's meist recht locker zu mit internationalen Grillpartys, Joggern und viel Platz für Sport und Fahrradfahren. Am Kanal entlang geht's ganz ohne Autoverkehr bis ins schöne Münsterland.

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Faszinierend auch die alten Friedhöfe mit den Gräbern der vergessenen und bekannten Reichen aus der Zeit der Industrialisierung.


Spaziergang durch Dortmund

Machen Sie einfach mal einen Spaziergang durch Dortmund. Es ist gar nicht so schwer, Kontakte zu knüpfen in einer der vielen Kneipen und Cafés. Schauen Sie sich das bunte Leben an, essen Sie einen Döner, ein italienisches Eis oder genießen Sie ein frisch gezapftes Dortmunder Bier ...

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Auf Wiedersehen in Dortmund!

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